[Amtlicher Beitrag] Tempo 30 ist kein Vorschlag: Ein Appell für mehr Rücksicht in unseren Straßen

Sicherheit im Straßenverkehr beginnt vor der eigenen Haustür. In den vergangenen Wochen haben wir vermehrt Rückmeldungen aus der Bürgerschaft erhalten, dass die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen – beispielsweise in der Neuglashüttener Straße sowie in Altglashütten – von Verkehrsteilnehmenden teils deutlich überschritten werden.

Warum Tempo 30?

Die Einrichtung von Tempo-30-Zonen ist keine willkürliche Entscheidung, sondern eine gezielte Maßnahme zum Schutz aller, die unsere Straßen nutzen. Gerade in einer Gemeinde wie Feldberg, die von einem regen Fußgängeraufkommen geprägt ist, ist dies von hoher Relevanz:

  • Für unsere Kinder: Auf ihrem Schulweg oder beim Spielen im Wohngebiet sind Kinder besonders gefährdet. Ein kürzerer Bremsweg rettet im Ernstfall Leben.
  • Für Erholungssuchende: Mit dem Start der Feriensaison begrüßen wir wieder viele Wandernde und Gäste in unseren Ortsteilen. Ein rücksichtsvolles Fahrverhalten trägt maßgeblich zur Aufenthaltsqualität bei.
  • Für die Anwohnenden: Lärmschutz ist Lebensqualität. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen reduziert die Lärmbelastung für die direkten Anliegenden spürbar.

Gemeinsam Verantwortung zeigen

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmenden – egal ob im privaten PKW oder am Steuer eines Busses – eindringlich darum, die geltenden Regeln zu respektieren. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist kein bloßes Verkehrsschild, sondern ein Versprechen an die Gemeinschaft, aufeinander achtzugeben.

Wir appellieren daher an die Vernunft aller Fahrerinnen und Fahrer: Nehmen Sie den Fuß vom Gas. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Ortsteile sichere und lebenswerte Orte für alle bleiben.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe und für ein faires Miteinander auf unseren Straßen.

Ihre Gemeindeverwaltung Feldberg

[shariff]